Der Ablauf einer systemischen Aufstellung ist ruhig, klar und achtsam. Zu Beginn wird Dein Anliegen gemeinsam geklärt. Dabei geht es nicht um lange Erklärungen, sondern um das Wesentliche. Was beschäftigt Dich wirklich? Wo wünschst Du Dir Veränderung oder Klarheit?
Anschließend werden das Thema, der eigene Raum und die Selbstanteile sichtbar gemacht – entweder mit Stellvertretern, Symbolen oder im Einzelsetting. Während sich das Bild entfaltet, werden Dynamiken spürbar, die vorher unbewusst waren. Oft zeigt sich, wo etwas nicht an seinem Platz ist, wo Verantwortung getragen wird, die nicht die eigene ist, oder wo Bindungen wirken, die längst überholt sind.
Im weiteren Verlauf darf der Klient die gesunde innere Ordnung wiederherstellen, und zwar durch wirkungsvolle und stimmige Lösungsschritte. Diese Veränderungen wirken weit über die Sitzung hinaus nach, weil sie tief im Erleben verankert sind.